Kirchen auf Fehmarn

Kirchen, Kapellen und Gotteshäuser auf Fehmarn

 

St. Nikolai Kirche in Burg

Die Kirche wurde um 1230 erbaut. Im inneren befinden sich einige sehenswerte Sakralgegenstände, darunter auch ein gotischer Schnitzaltar aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die Decken und Wände sind im romanischen Stil bemalt obwohl die Kirche während der Gotik gebaut wurde.

 

St. Jürgen Kapelle in Burg

Die kleine Kapelle liegt etwas versteckt an der nach Neue Tiefe führenden Straße. Der gotische Backsteinbau, war ursprünglich die Kapelle eines Siechenhauses für Pestkranke und Aussätzige. Sehenswert sind die fast noch vollständig erhaltenen Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert und das hölzerne Sakramentshaus aus dem 13. Jahrhundert.

Info: Geöffnet ist St. Jürgen Kapelle nur zu den Gottesdienstzeiten und nach telefonischer Absprache mit der Verwaltung.

 

St. Johannis Kirche in Bannesdorf

Diese schöne Kirche finden Sie mitten in Bannesdorf. Die Kirche wurde bereits im 13. Jahrhundert erbaut und entspricht im Grundriss dem Ratzeburger Dom. Den Turm erhielt die Kirche erst im Jahre 1701, dort hängt das aus dem Jahre 1511 stammende Geläut, welches somit das viertälteste Geläut Schleswig-Holsteins ist. Sehenwert sind der alte, pokalförmige Taufstein ( um 1240 ) von der schwedischen Insel Gotland, der Rokoko Altar von 1711 und das Mittelbild des Altars ( 1890 ). An der Außenfassade der Kirche gibt es noch eine alte Sonnenuhr zu bewundern.

 

St. Johannis Kirche in Petersdorf

Im Ort Petersdorf finden Sie eine stattliche Backsteinhallenkirche aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der erste Turm der Petersdorfer Kirche brannte im jahre 1559 ab. Der zweite Turm wurde von einem Sturm zerstört und der jetzige sehr stabile, 64 m hohe Turm wurde 1567 errichtet. Der hohe Turm diente in früherer Zeit den Seeleuten als Tageslandmarke, die sogar in den Seekarten eingezeichnet war. Sehenswert sind der um 1390 gefertigte Schnitzaltar, das aus dem 15. Jahrhundert stammende hölzerne Sakramentshaus, die am Eingang hängende hölzerne Kreuzigungsgruppe auch aus dem 15. Jahrhundert und das pokalförmige gotländische Kalksteintaufbecken ( um 1280 ) mit dem hölzernen Deckel ( um 1779 ).

 

St. Petri Kirche in Landkirchen

Die kleine dreischiffige Kirche befindet sich im Ort Landkirchen. Der frühgotische Backsteinbau wurde im 13. Jahrhundert errichtet und hält eine Besondertheit für den Besucher bereit. Die Besonderheit ist der hölzerne, nicht mit der kirche verbundene Glockenturm aus dem Jahre 1638. Die Landkirchener Kirche wartet auch im inneren mit Überraschungen auf, wie z.B. mit zwei Votivschiffen, zum einen der Dreimaster "Einigkeit" von 1841, zum anderen mit einem Lübecker Dreimast-Kriegsschiff aus dem Jahre 1617. Das Lübecker Dreimast-Krigsschiff ist das älteste Modellschiff Deutschlands. Aber das ist nicht alles was es zu entdecken gibt. In der Kirche befindet sich auch der sogenannte Landesbock, dass ist eine aus dem Stamm einer Eiche gefertigte schwere Truhe aus dem 13. Jahrhundert. In dem Landesbock wurden bis zum Jahr 1867 die wichtigsten Urkunden und Siegel der fehmarnschen Landmannschaft aufbewahrt. Weitere sehenswerte Kunstobjekte sind der Marienleuchter von 1390, die sechs farbenprächtigen Logen, das Altargemälde ( um 1715 ), die Kanzel ( 1727 ), der uralte Bibliotheksschrein von 1660 und die achteckige, pokalförmige Barocktaufe aus dem jahr 1735.