Wasserqualität Fehmarn

Fehmarn - Wasserqualität Ostsee

Die Wasserqualität an den Küsten der Ostseeinsel Fehmarn wird stetig geprüft und befindet sich in den lezten Jahren in einem sehr guten Bereich. Die Wasserqualität ist heute besser als noch vor 20 Jahren, dass liegt an den permanenten Bemühungen der Anreinerstaaten, die Ostsee sauber zu halten.

Dabei ist die Ostsee grundsätzlich ein sehr flaches Nebenmehr des Atlantischen Ozeans. Eine Reihe von Schwellen innerhalb der Ostsee führt zu einer Trennung des Meeres in Kattegat,  Beltsee, Arkonasee, Bornholmsee, Gotlandsee , Rigischen Meerbusen, Finnischen Meerbusen,  Alandsee, Schärenmeer, Bottensee und Bottenwiek. Diese geologische Gliederung der einzelnen Schwellen führt zu einem eingeschränkten Wasseraustausch im Tiefseebereich.

Die durchschnittliche Tiefe der Ostsee beträgt hierbei ca. 55 Meter. Die tiefste Stelle findet man mit 459 Metern beim Landsdorfer Tief südlich von Stockholm, die flachste Stelle im Aldergrund zwischen Rügen und Bornholm mit 6 Metern.

Aufgrund der geringen Wasserbewegung hat sich der Salzgehalt im Laufe der Jahrtausende auf heutige ca. 0,3 bis 2% je nach Standort eingependelt. In Richtung der Meeresbusen kann sogar eine noch geringere Salzkonzentration gemessen werden. Durch den Sund fließt Ostseewasser in Richtung Nordsee ab, einen Salzwasserzulauf gibt es nur über den Großen Belt.

Auf Fehmarn gibt es Bademöglichkeiten auf einem Gebiet von mehr als 127 Quadratkilometern. Dabei gibt es fünf größere Zuflussgebiete aus der überwiegend landwirtschaftlich geprägten Insel. Alle Gewässerleitungen auf Fehmarn werden über Pumpwerke gesteuert und kontrolliert in die Ostsee eingeleitet. Dabei ergeben Messungen, dass die Einläufe für die Wasserqualität nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Der Fehmarnsund als auch der Fehmarnbelt besitzen ein gewisses Potential für die Massenvermehrung von Cyanobakterien und Makroalgen. In seltenen Fällen, wenn die Bedingungen bei außergewöhnlichen Schönwetterperioden optimal für das Wachstum sind, kommt es aufgrund der erhöhten Wassertemperaturen zu einem vermehrten Auftreten von Cyanobakterien. Die Wasserqualität wird in den genannten Bereichen über spezielle Probeentnahmen überwacht.

Grundlegend kann man bei der Wasserqualität um die Insel Fehmarn von einer sehr guten und konstant sauberen sprechen. Touristen und Wassersportlern finden rund um Fehmarn optimale Wasserbedingungen für ihre Urlaubsaktivitäten.